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Ein Pultdach ist, wie das Satteldach, ebenfalls sehr einfach und wirtschaftlich. Es besteht aus einer einzelnen geneigten Fläche. Gern werden auch zwei Pultdächer kombiniert und höhenversetzt gegeneinander gestellt wodurch zusätzliche Öffnungen für Lichtbänder entstehen. Das Pultdach gewinnt zunehmend beim Passivhausbau an Bedeutung.
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Das Ringpultdach ist ein Pultdach auf einem kreisförmigen Grundriss. Es ist, wie das Zwiebeldach oder Glockendach, beispielsweise bei repräsentativen Sakralbauten anzutreffen aber auch bei individuellen Einfamilienhausentwürfen.
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Das Satteldach ist, wegen seiner Einfachheit, die am weitesten verbreitete Form. Es ist gekennzeichnet durch zwei gegeneinander geneigte Dachflächen an deren Anfang und Ende jeweils ein Giebel steht. Das Satteldach kann als Pfettendach oder als Sparrendach konstruiert sein. Es ist aufgrund seiner Einfachheit sehr wirtschaftlich und lässt sich an den Giebelseiten sehr einfach belichten. Sehr hohe Satteldächer lassen sich besser ausnutzen, wenn man zwischen den Sparren Kehlbalken einsetzt, auf denen man eine weitere Decke einziehen kann.
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Das Paralleldach ist eine Reihung von Sattel- oder Tonnendächern mit nach vorn ausgerichteten Giebeln. Häufige Anwendung finden sie bei Reihenhäusern.
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Das Sheddach ist ein aus drei oder mehr parallel nebeneinander angeordneten Pultdächern zusammengesetztes Dach. Es fand seinen Ursprung zur Zeit der Industrialisierung in Großbritannien. Als eigentliches Fabrikhallendach fand es weite Verbreitung. Aber auch im modernen Wohnhausbau findet es seinen Platz. Die zwischen First- und Fußpunkt entstehende, meistens senkrechte, Öffnung wird in der Regel nach Norden ausgerichtet und ermöglicht eine gute, blendfreie Tagesbelichtung der Innenräume.
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Das Walmdach unterscheidet sich vom Satteldach durch das Fehlen der markanten Giebel. Es hat an allen Seiten des Hauses geneigte Dachflächen, die mit einander verschneiden und an den entstehenden Schnittkanten Grate bilden. Giebelwände entfallen somit und das Haus ist besser geschützt. Der Dachraum verkleinert sich und ist weniger gut nutzbar.
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Ausgehend vom Walmdach sind beim Krüppelwalmdach nur die Giebelspitzen mit geneigten Dachflächen versehen. Ein großer Teil der Giebelfläche bleibt durch dieses Hochsetzen der Traufhöhe erhalten und somit auch die Möglichkeit den Dachraum von dort her zu belichten. Das Krüppelwalmdach stellt einen Kompromiss zwischen Walmdach und Satteldach dar. Sowohl die Dachfunktion als auch die Nutzbarkeit sind optimal.
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Ein Mansardedach hat ein- oder mehrfach geknickte Dachflächen, wodurch Dachflächen mit unterschiedlichen Neigungen entstehen. Die unteren Dachflächen sind steiler als die oberen. Es kann sowohl die Grundform eines Satteldaches als auch die eines Walmdaches haben. Seine Konstruktion ist aufwendiger aber durch sie vergrößert sich der Innenraum, der sich zudem noch wesentlich besser ausnutzen lässt. Das Mansardedach wird häufig in Mischkonstruktionen mit dem Walmdach errichtet. Daraus ergeben sich weitere Ausformungen wie das Mansardewalmdach, Mansardedach mit Fußwalm, Mansardedach mit Schopf und Fußwalmdach.
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Fügt man einer Dachfläche eine Sattelgaube ein, deren Vorderseite bis zur Außenwand reicht, so formt sich das Zwerchdach. Der Giebel der Gaube vereint sich dabei mit der Außenwand und gibt so Platz für Belichtungsmöglichkeiten her. Der First der Gaube liegt hier niedriger als der des Daches, dadurch unterscheidet sich das Zwerchdach vom Kreuzdach. Ein Zwerchdach erweitert die Nutzbarkeit des Dach.
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Weit über die Außenwände kragende Dachflächen oder Verlängerungen von Dachflächen, die eventuell außerhalb der Außenwände aufgelagert sind nennt man Schleppdächer. Die Auskragung kann sowohl zum Gefälle hin, als auch zum Giebel hin gerichtet sein. Schleppdächer dienen meistens der trockenen Lagerung von Materialien oder zum geschützten Unterstellen von Geräten und Fahrzeugen.
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Das Tonnendach bildet im Profil einen Halbkreis. Aber auch andere gekrümmte Profile, wie eine Parabel- oder Ellipsenform, kommen vor. Es wird entweder aus Mauerwerk als Gewölbe oder aus gekrümmten Stäben als Sparrenlage konstruiert. Belichtung und Innenraumnutzung ist optimal bei dieser Dachform, weil die Dachfläche beinahe senkrecht am Traufpunkt auftrifft. Zudem hat ein solches Dach die geringst mögliche Oberfläche, was Material und Kosten spart. In der Regel werden solche Dächer mit Metallblechen gedeckt. In niederschlagsarmen Regionen werden sie aber auch mit Ziegeln gedeckt.
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Schmetterlingsdach. Hierbei handelt es sich um eine Dachform, bei der die niedrigeren Dachhälften zweier Pultdächer gegeneinander laufen. Die daraus hervorgehenden hohen Außenwände, sind vor allem der guten Belichtung dienlich. Reizvoll ist hier der Eindruck, dass das Haus sich zu allen Seiten zu öffnen scheint anstatt sich abzuschirmen.
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Das Pyramidendach ist vom Prinzip ein Walmdach mit quadratischer Grundfläche. Es ist also nur auf quadratischen Grundrissen zu errichten.
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Das Rhomben- bzw. Rautendach wird aus vier Dachflächen zusammengesetzt, die zum Grundriss um 45° verdreht stehen. Durch das Verschneiden von Dachflächen mit Wänden bilden sich Giebel und die rautenförmigen Dachseiten. Es eignet sich für quadratische Umrisse und ist daher bei Türmen zu finden.
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Das Kreuzdach ergibt sich aus der Durchdringung zweier gleich hoher Gebäudeteile, der bis zum First hochgezogen ist. Dies ist der Unterschied zum Zwerchdach, wo der Giebel nicht bis zum First geht. Wie auch bei Gauben wird durch den Quergiebel die Wohnfläche vergrößert. Nicht in allen Wohngebieten ist es erlaubt, ein Kreuz- oder Zwerchdach zu errichten.
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Kuppeldächer ruhen auf vier- bis zwölfeckigen oder kreisförmigen Auflagern und wölben sich über ein Gebäude oder Gebäudeteil.Historische Kuppeldächer sind fast ausschließlich Massivdächer. Diese Bauweise hatte das Problem des Gewölbeschubs zu bewältigen, was meist mit massiven Anbauten gelöst wurde. Wird eine Decke in Höhe des Kuppelfußes eingebaut oder braucht der Raum unter der Kuppel nicht völlig frei zu sein, so kann der Gewölbeschub auch über Zugseile gehalten werden.
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Mansardenwalmdach. Hierbei handelt es sich um eine weitere Ausformung der Mischung von Mansardedach und Walmdach, wobei neben dem differenzierten Äußeren, auch die Optimierung des Innenraumes von Bedeutung ist.
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Mansardedach mit Fußwalm. Auch hierbei handelt es sich um eine weitere Ausformung der Mischung von Mansarddach und Walmdach, wobei neben dem differenzierten Äußeren, auch die optimierung des Innenraumes von Bedeutung ist. Der kleine Giebel oberhalb der Fußwalm ist meist als Belichtungs- und Lüftungsöffnung gedacht.
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Mansardedach mit Schopf. Auch hierbei handelt es sich um eine weitere Ausformung der Mischung von Mansardedach und Walmdach, wobei neben dem differenzierten Äußeren, auch die Optimierung des Innenraumes von Bedeutung ist.
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